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Meldungen – Januar 2021

Vattenfall eröffnet erste schwimmende Solaranlage in den Niederlanden im Auftrag von Netterden

Vattenfall eröffnet einen schwimmenden 1,2 MW-Solarpark in den Niederlanden, der sich auf dem Gelände des Sand- und Kiesgewinnungsunternehmens Netterden in Gendringen in der Provinz Gelderland befindet. Er ist der erste von Vattenfall gebaute schwimmende Solarpark in den Niederlanden. Der Solarpark soll die Hälfte des jährlichen Energieverbrauchs decken, der durch den elektrischen Sandbagger und der Sortier- und Aufbereitungsanlage entsteht. Das Projekt wurde von Netterden finanziert und von Vattenfall gebaut.

Stadtwerke Heidenheim erwerben zwei WEA

Der Heidenheimer Energieversorger Stadtwerke AG hat zwei von fünf WEA des Windparks „Lüdersdorf II“ erworben. Der Windpark liegt in Brandenburg, in der Gemeinde Lüdersdorf im Landkreis Teltow-Fläming. „Lüdersdorf II“ besteht aus fünf WEA vom Typ V112-3.3 MW mit einer Nabenhöhe von 119 m. Die IBN des Windparks erfolgte im Mai 2016. Die Stadtwerke Heidenheim AG erhöhten ihr Portfolio an regenerativen Energien somit auf ca. 139 MW. Die Transaktion wurde durch die 3U Holding AG, mit Sitz in Magdeburg, durchgeführt.

Juwi AG baut Solarpark in Südafrika

Juwi hat den Zuschlag für den Bau eines 10 MW Solarprojekts in Südafrika erhalten. Auftraggeber ist das Bergbauunternehmen Pan African Resources, welches sich auf den Abbau von Gold spezialisiert hat. Mit dem Projekt soll ca. 30 Prozent des Strombedarfs der Elikhulu Goldmine, rund 120 km südöstlich von Johannesburg nahe der Stadt Evander gelegen, gedeckt werden. Der Bau soll im ersten Quartal 2021 beginnen und die IBN ist für das dritte Quartal 2021 geplant. Die Investitionskosten für das Projekt betragen ca. 7,7 Mio. Euro.

Siemens Gamesa startet Pilotprojekt „Brande Hydrogen“

Der Turbinenhersteller Siemens Gamesa hat mit dem Projekt „Brande Hydrogen“ das weltweit erste Projekt vorgestellt, durch welches mithilfe von einer WEA grüner Wasserstoff direkt produziert werden soll. Die 3 MW Turbine soll den Wasserstoff im „Inselmodus“, das heißt ohne, dass die WEA an das Netz gekoppelt ist, produzieren. Mithilfe des produzierten Wasserstoffs verhofft sich die Windbranche die Energiewende auch in den Sektoren Verkehr und (Schwer-)Industrie einleiten zu können, da der Wasserstoff speicherbar und transportierfähig ist. Die ersten Testläufe des Projekts fanden im Dezember 2020 statt, die Produktion des Wasserstoffs erfolgt Januar 2021.

Scatec Equinor und Hydro unterzeichnen MoU für 480 MW Solarkraftwerk in Brasilien

Die norwegische Firma Scatec Solar hat mit Equinor und Hydro ein Memorandum of Understanding (MoU) unterschrieben, um ein Solarkraftwerk in Brasilien zu bauen. Die Firma Scatec Solar beschäftigt sich mit der Planung, dem Betrieb und Bau von PV-Anlagen. Das neue Projekt befindet sich in Rio Grande do Norte im Nordosten von Brasilien. Der Standort wird von Scatec und Equinor bereitgestellt. Das Solarkraftwerk soll eine Leistung von 480 MW aufweisen. Eine finale Investitionsentscheidung ist für das Jahr 2021 von den drei Partnern angedacht. Zurzeit haben die beiden Unternehmen Equinor und Scatec in Brasilien eine 162-MW-Solaranlage in Betrieb und arbeiten gemeinsam an weiteren Projekten.

Regenerative Energie decken ca. 46 % des Stromverbrauchs in Deutschland

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) legen aktuelle Berechnungen für den Anteil an regenerativen Energien in Deutschland für das Jahr 2020 vor. Insgesamt deckten demnach regenerative Energieträger ca. 46 % des Bruttostromverbauchs (plus vier Prozentpunkte gegenüber 2019). Verantwortlich dafür ist zum einen der durch die Corona-Pandemie gesunkener Stromverbrauch, allerdings gab es zum anderen im Jahr 2020 mehr Sonnenstunden. So gab es beispielsweise einen Anstieg der erzeugten Windenergie gegenüber 2019 von vier Prozent Onshore und elf Prozent Offshore. Im Photovoltaikbereich gab es durch ungewöhnlich viele Sonnenstunden einen Anstieg von zwölf Prozent. Rechnet man den Pandemieeffekt heraus, hätte der Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch zu 44 % statt 46 % geführt.

Vestas erhält 207 MW Auftrag für Repowering in den Niederlanden

Für das Repowering Projekt „Windplanbauw Onshore“ (sic), mit einer Gesamtleistung von 207 MW, in den Niederlanden hat Vestas den Auftrag zur Lieferung der neuen WEA bekommen. Das Projekt wird von SwifterwinT op Land B.V. (sic), einem Zusammenschluss von mehr als 170 Anwohnern und Unternehmen, geplant. Der Windpark besteht derzeit aus 46 Anlagen mit verschiedenen Turbinenvarianten und soll durch 37 Anlagen vom Typ V162-5.6 MW mit Nabenhöhen von 136,5 m und 168 m ersetzt werden. Dabei kommt die Variante der EnVentus-Plattform zum Einsatz. Neben Lieferung, Installation und IBN umfasst die Bestellung einen 25-jährigen Service- und Verfügbarkeitsvertrag, sowie die VestasOnline SCADA Lösung. Die IBN ist für das vierte Quartal 2022 und das erste Quartal 2023 geplant.

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