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Meldungen – Juli 2021

AWS und EWE gründen neues Joint Venture

Die Aloys Wobben Stiftung (AWS) und die EWE AG haben sich zusammengeschlossen und bereits im März dieses Jahres das Unternehmen Alterric gegründet. Beide Parteien halten jeweils 50 % der Anteile. Die neue Firma soll, insbesondere in Deutschland und Frankreich, für die Projektierung und den Betrieb von Onshore-WEA zuständig sein. Alterric registriert bereits 2.300 MW installierte Leistung an Onshore Projekten, welche aus Bestandswindparks von ENERCON, von der die AWS – Alleingesellschafterin ist, und EWE bestehen. Weitere 9.400 MW sind bereits in der Projektpipeline. Ziel des Joint Ventures ist die Realisierung des Zubaus von über 200 MW jährlich. Bis zum Jahr 2030 sind Investitionen von insgesamt vier Mrd. Euro vorgesehen. Den Vorsitz des Aufsichtsrates übernimmt die AWS, während die unternehmerische Führung bei EWE liegt.

LEAG und EP New Energies Planen zwei neue PV-Parks in der Nähe von Cottbus

In Rahmen der Zusammenarbeit zwischen dem Lausitzer Energieerzeuger LEAG und den Projektplanern EP New Energies GmbH (EPNE) werden zwei neue Solarparks entwickelt. Die Solaranlage mit dem Namen „Energiepark Bohrau“ befindet sich in der Nähe von Forst (Lausitz) und soll eine Leistung von 400 MW aufweisen. Eine weitere PV-Anlage mit 40 MW wird auf dem außer Betrieb gesetzten Ascheabladeplatz Jänschwalde I entstehen. Die IBN des Energieparks Bohrau ist für das Jahr 2024 geplant, die IBN der 40 MW Solaranlage soll ein Jahr früher erfolgen.

LEAG will die größte Floating-PV-Anlage Deutschlands bauen

In Kooperation mit dem Projektentwickler EP New Energies (EPNE) plant der Ostdeutsche Energiekonzern LEAG die bis dato größte Floating-Photovoltaik-Anlage in Deutschland. Das Projekt befindet sich auf dem Cottbusser Ostsee, ca.  100 km südöstlich von Berlin. Die PV-Anlage wird eine Gesamtleistung von 21 MW aufbringen, dafür werden Solarmodule auf maximal 18 ha Seeoberfläche installiert, was 1 % der Gesamtseefläche entspricht. Die IBN der Anlage ist für das Jahr 2023 geplant.

Deutsche Windtechnik gewinnt Ausschreibung von EWE Erneuerbare Energien

Die Deutsche Windtechnik erhält den Zuschlag der Ausschreibung des Energieversorgers EWE Erneuerbare Energien GmbH. Mithilfe der Gelder werden 100 bestehende WEA in 25 deutschen WP mit dem der Deutschen Windtechnik entwickelten Systems für bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung (BNK) ausgestattet. Die BNK-Systeme der WEA unterschiedlicher Anlagentechnologien und Turbinen werden entweder als Komplettlösung oder unter Einbindung der BNK-Herstellerschnittstelle installiert. Teil des Portfolios sind verschiedene Turbinen der Hersteller Enercon, Senvion, Vestas, Siemens, Nordex und Fuhrländer.

Statkraft und die Technischen Werke Schussental vereinbaren PPA

Der norwegische Energiekonzern Statkraft und die Technischen Werke Schussental (TWS) haben sich auf einen PPA für den 10 MW Solarpark „Brunnen“ geeinigt. Der Vertrag beginnt im Januar 2022 und läuft mit einer Dauer von fünf Jahren bis einschließlich Dezember 2026. Es sollen dabei jährlich ca.  10 GWh Solarstrom geliefert werden. Der Solarpark, gelegen in der bayerischen Gemeinde Brunnen im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen, gehört dem aus Ingolstadt kommenden Projektentwickler und Betreiber Anumar. Der gelieferte Strom soll hauptsächlich für TWS-Tarifkunden sowie Geschäftskunden eingesetzt werden.

Deltawind und Zeeuwind planen den Bau einer neu schwimmenden PV-Anlage in die den Niederlanden

In Kooperation mit der staatlichen Agentur Rijksdienst voor Ondernemend Nederland (RVO) planen die Energiegenossenschaften Deltawind und Zeeuwind den Bau eines 50 MW schwimmenden Solarparks am Philipsdam in der niederländischen Region Zeeland. Die Solaranlage befindet sich in der Nähe von dem 102 MW umfassenden Windpark Krammer und besitzt eine Wasseroberfläche von 40 ha. Das Solar-Projekt wird im Rahmen eines Programms realisiert, dass den Ausbau von erneuerbaren Energie-Quellen auf staatlichem Gelände voranbringen will. Die IBN des Projekts ist für das Jahr 2023 geplant.

BASF und Vattenfall planen größten Offshore-Windpark der Welt

Der Chemiekonzern BASF plant eine Gesamtinvestition von rund 1,6 Mrd. € in einen Offshore-WP an der niederländischen Nordsee. Hierzu wird für 300 Mio. € ein 49,5-prozentiger Anteil des geplanten WP Hollandse Kust Zuid, von dem Energieversoger Vattenfall erworben. Das Großprojekt soll dazu dienen, BASFs zweitgrößte Produktionsstelle in Antwerpen und mehrere keine Fabriken in den Niederlanden mit erneuerbarer Energie zu versorgen und firmeninterne Klimaziele zur erreichen. Der fertiggestellte WP soll eine Gesamtleistung von 1,5 GW durch 140 WEA erzeugen und wäre damit der größte Offshore-WP der Welt. Laut BASF soll dies auch der erste kommerzielle Offshore-WP sein, der keine staatliche Subventionen für den erzeugten Strom erhalten wird. Der Abschluss der Transaktionsverhandlungen wird für Ende 2021 erwartet, aber erste Montagearbeiten sollen schon im Juli beginnen. 2023 ist die vollständige IBN geplant.

GE Renewable Energy erhält Auftrag aus Finnland

Der WEA-Hersteller GE Renewable Energy hat einen Auftrag zur Lieferung und Installation von insgesamt 16 Anlagen des Typs GE 5.5-158 erhalten. Die WEA der Cypress-Plattform von GE sind für den Windpark „Puskakorpi“ mit einer Gesamtleistung von 88 MW bestimmt. Das Projekt, gelegen in der Gemeinde Pyhäjoki in der Region Nord-Ostbottnien im Westen Finnlands, wurde von Foresight Energy Infrastructure Partners („FEIP“) für die Foresight Group LLP erworben und ist das erste gemeinsame Projekt mit GE. Der Auftrag erhält darüber hinaus einen 30-jährigen Full Service Vertrag. Die IBN des Windparks ist für das Jahr 2022 geplant.

Vestas erhält Auftrag für das 102 MW-Projekt Närpiö Norrskogen in Finnland

In Zusammenarbeit mit EPV Energy hat Vestas einen Auftrag zur Lieferung und IBN von 17 der EnVentus Turbinen vom Typ V162-6.0 MW erhalten. Der WP mit einer Gesamtleitung von 102 MW liegt in Närpiö, nähe Vaasa in Finnland. Die Vereinbarung enthält außerdem den langfristigen Servicevertrag Active Output Management 5000 (AOM 5000) mit einer Laufzeit von mehr als 30 Jahren. Zusammen mit EPV Energy wurden bislang insgesamt WEA mit einer Gesamtleistung von 565 MW durch Vestas in Betrieb genommen. Die Vereinbarung enthält außerdem den langfristigen Servicevertrag AOM 5000 mit einer Laufzeit von mehr als 30 Jahren. Die Lieferung der Turbinen soll im 2. Quartal 2022 erfolgen, die IBN des Projektes ist für Ende 2022 geplant.

Norwegen startet Nutzung der Offshore Windenergie

In Norwegen wurden zu Beginn 2021 die beiden Gewässergebiete Utsira Nord und Sørlige Nordsjø II für die Offshore-Nutzung freigegeben. Ein Aspekt, der diese Entwicklung Norwegens vorantreibt, ist der Green Deal der EU, welcher unter anderem einen starken Ausbau der Offshore-WEA für die europäische Dekarbonisierungsstrategie vorsieht. Die drei Unternehmen Ørsted, Fred. Olsen Renewables Ltd und Hafslund Eco wollen in Kooperation Lizenzen für die Gebiete beantragen, um bodenfeste und schwimmende Offshore-WEA mit einer insgesamten Leistung von 4,5 GW zu realisieren. Ein weiteres Ziel bildet die Entwicklung der Lieferkette am Standort Utsira Nord, um den zukünftig wachsenden WEA-Markt in Norwegen und Europa gerecht zu werden.

Cowessess First Nation baut einen 200 MW Windpark im kanadischen Saskatchewan

Die Cowessess First Nation und Renewable Energy Systems (RES) planen zusammen im Südosten der kanadischen Province Saskatchewan einen WP, welcher durch SaskPower finanziert werden soll. Das Projekt Bekevar soll eine Gesamtleistung von 200 MVW erreichen, erzeugt von ca.  40 WEA. Dazu beinhaltet der umfassungsreiche Bauplan ein Umspannwerk, ein unterirdisches Mittelspannungsstromverleitung, Zufahrtsstraßen, zwei meteorologische Türme und ein Betriebs- und Wartungsgebäude. Der Betrieb des WP erfolgt durch eine Partnerschaft zwischen RES und Awasis Nehiyawewin Energy Development, ein Unternehmen der Cowessess First Nation. Die Bauarbeiten sollen im Sommer 2022 beginnen und Ende 2023 abgeschlossen sein.

Enel Green Power weiht größten Windpark in Südamerika ein

Der italienische Energieversorger Enel Green Power nimmt den bis dato größten Windpark Südamerikas in Betrieb. Das Projekt „Lagoa dos Ventos“, welches im brasilianischen Bundesstaat Piaua in den Gemeinden Lagoa do Barro do Piaua, Queimada Nova und Dom Inocéncio errichtet wurde, weist eine Gesamtleistung von 716 MW auf und besteht aus 230 WEA. Die Stromabnahme von 510 MW erfolgt durch Enel mit einem 20-jährigen Stromliefervertrag, während die restlichen 206 MW direkt über den freien Markt an verschiedene Privatkunden geliefert werden. Die Investitionssumme beläuft sich auf ca. 620 Mio. €. Eine Erweiterung unter dem Namen „Lagoa dos Ventos III“ ist derzeit im Bau und soll eine Kapazität von 396 MW aufweisen, wodurch die Gesamtleistung des Projektes auf 1,10 GW mit insgesamt 302 WEA steigt.

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